Allgemeines
Als Thrombose bezeichnet man den Verschluss eines
Blutgefäßes durch ein Gerinnsel bzw. einen Thrombus. Es wird zwischen
arterieller oder venöser Thrombose unterschieden. Ein klassisches Beispiel ist
die tiefe Beinvenenthrombose: die schlimmste Komplikation ist die
Lungenembolie. Ein Thrombus kann ein Blutgefäß teilweise oder ganz verschließen.
Dieser Zustand führt zur Unterversorgung des zu versorgenden Gewebes (Infarkt).
Virchow-Trias
Verlangsamter
Blutstrom à durch
Bettruhe, Lähmung, ruhigstellende Lagerungen, Schonhaltung, Flüssigkeitsmangel
Gefäßwandschäden à Schädigung der
Gefäßinnenwand durch Verletzungen, Quetschungen, Operationen
Erhöhte
Gerinnungsneigung à
bei Vermehrung der Gerinnungsfaktoren beispielsweise nach großen Operationen, Verbrennungen
Wichtige Techniken
der Thromboseprophylaxe
Lagerung
- Beine hochlagern Schaumstoffkissen
- Fußteile des Bettes erhöhen
- Beine nicht überkreuzen
- keine Abknickungen in Knie- und Hüftgelenk
Gymnastik
- Füße kreisen
- Füße heben und senken, Knie anziehen und strecken
- Beine aufstellen und strecken
- Anspannung der Wadenmuskulatur
Flüssigkeitszufuhr
- Patient auf die Notwendigkeit des Trinkens hinweisen (2 l. am Tag)
- kontinuierlich Trinken anbieten und ermöglichen
Anti-Thrombosestrümpfe
- Strümpfe müssen an den Patienten angepasst werden, geschieht durch vorheriges abmessen
- vor dem Anlegen sollen die Beine 20-30 Minuten hochgelagert werden, damit sie entstaut sind
- tägliche Hautbeobachtung und Pflege des Beines
- alle 2 bis 3 Tage oder bei Verschmutzung sollen die Strümpfe gewechselt werden
Ausstreichen der
Beine
- beim Waschen Beine Herzrichtung waschen (austreichen)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen