Das Bewusstsein ist die Gesamtheit aller psychischen Vorgänge, willkürlich gesteuerte und un willkürliche Vorgänge wie die Gedanken, Gefühle, Träume und die Wahrnehmung. Damit ist das Wissen um das eigene Ich u. der Subjekthaftigkeit der Person und des Erlebten verbunden. Bei klarem Bewußtsein besteht in der Regel die Orientierung über die eigene Person, den (Aufenthalts-) Ort, die Situation und die Zeit. Diese Orientiertheit kann einfach erfragt werden.
- Aufmerksamkeit
- Denkfähigkeit
- Entscheidungsfähigkeit
- Merkfähigkeit/Gedächtnis
- Reproduktionsfähigkeit
- Reaktionsfähigkeit
- Vorstellungskraft
- Handlungsvermögen
- Orientierungsfähigkeit
- Durchhaltevermögen
- Empfinden und Äussern von Gefühlen und Sinneseindrücken
- Träume im Schlaf
Bewusstseinsstörung
Bewußtseinsstörungen sind Störungen des menschlichen Lebens.
quantitative Störungen
- Denken u. Handeln sind verlangsamt
- örtlich, zeitlich und zur Person orientiert
- abnorme Schläfrigkeit
- ist jederzeit weckbar
- erschwerte Orientierung
- Beantwortung leichter Fragen noch mögl
- schlafähnl. Zustand
- nur durch starke Reize weckbar
- keine Reaktion auf Ansprache
- Schutzreflexe sind erhalten
- tiefe Bewußtlosigkeit in versch. Stufen
- anfangs noch Reaktion auf Schmerzreize, Schutzreflexe noch vorhanden
- bei schweren Formen keine Reaktion mehr, schlimmstenfalls Ausfall der Atmung bei erhaltener Herzaktion
- mangelnde Klarheit des Erlebens
- Patient ist verwirrt und desorientiert (akute exogene Psychose)
- Reduktion der Bewusstseinsinhalte
- es erscheint nur noch ein kleiner Ausschnitt des Gesamterlebten im Bewusstsein
- Patient wirkt fasziniert durch eine einzige Sache
- er spricht auf Außenreize nur vermindert an (akute exogene Psychose)
- Gefühl einer allg. Intensitätssteigerung (Wachheit, Wahrnehmung, Erkenntnis),
- Pat. wirkt ekstatisch, er schildert umfassende Erkenntnisse u. Einsichten (Manie, Drogen, Schizophrenie)
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