Im 6. Jahrhundert vor v. Chr. Beginnt man sich Gedanken über
die Natur und den Menschen zu machen. Hier sind vor allem die Pythagoreer zu
nennen, die sehr großes Interesse an
Fragen der Medizin entwickeln. Es entstehen Ärzteschulen, aus denen Ärzte mit
großen Namen hervorgehen.
Einer Inseln dieser Inseln sich auf der Schule Kos und ihr
berühmtester Schüler war Hippokrates. Bis zum heutigen Tage ist der Name
Hippokrates ein Symbol des idealen Arztes und seine angewandte Kunst. Er
unternahm in ganz Griechenland und darüber hinaus und hatte für seine Zeit
schon sehr moderne Auffassungen. Danach wurde, z.B. Krankheit wird nicht mehr
als „übernatürliche s Ereignis“ angesehen. Für Hippokrates galt das wichtige
Prinzip, „dass der Mensch durch in ihn innewohnenden Kräfte selbst heilt“. Dem
Arzt kommt dabei die Aufgabe zu, diese
Selbstheilungskräfte zu aktivieren. „Hierbei ist die Psyche des Menschen
genauso zu beachten, wie Einflüsse, die durch die Umgebung einwirken.
Erstes Augenmerk galt nach dem hippokratischen Verständnis
handelnder Arzt nicht der Krankheit, sondern dem Menschen als Ganzes.
Die Medizin wurde schon in die Teile geteilt: „Lebensweise“
(Diätik), „Heilmittel“ (Pharmakotherapie) und „mit den Händen“ (Chirugie).
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