Dienstag, 17. April 2012

Meningokokken


Meningokokken

  • sind gramnegative Kokken
  • überleben nur kurze Zeit außerhalb des Körpers
Übertragung
  • sind bei ca. 15% der Bevölkerung im Nasen-Rachen-Raum nachweisbar
  • werden vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen
  • dringen vom Rachen aus ins Blut ein
Krankheitsbild

Meningokokken – Meningitis
  • nach wenigen Tagen Inkubationszeit setzt Krankheit hoch akut ein, evtl. vorherige Rachenentzündung
  • Patient zeigt typische Symptome:
    - hohes Fieber
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Nackensteife

Meningokokken – Sepsis
  • tritt seltener auf, dafür jedoch sehr stark & extremer ausgebildet
  • typisch sind:
- massive Blutungen in die Haut & in die inneren Organe
  • Sonderform:
    - Waterhouse – Friderichsen – Syndrom
es kommt hierbei zusätzlich zu:
- Nebennierenversagen
- Verbrauchskoagulopathie
- rascher Tod nach wenigen Stunden

Bedeutung
  • aufgrund der schwere der Krankheitsbilder beginnt Behandlung sofort nach Liquor - &
    Blutkulturabnahme
  • Betroffene muss bis 24 Stunden nach Beginn der Antibiotikatherapie isoliert werden
  • Impfung gegen Meningokokken der Gruppe C wird für Kinder empfohlen
    - etwa 25% der invasiven Meningokokken – Erkrankungen in Deutschland

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